Freiwilligenarbeit

Ohne Geld um die Welt – Teil 1: Freiwilligenarbeit

In Freiwilligenarbeit, Nützliches, Reisen by shavethewhales26 Comments

Ich werde oft gefragt, wie ich es schaffe, ohne Geld ständig zu reisen. Gerade in Deutschland ist das gar nicht so schwer und es gibt eine Menge Fördermöglichkeiten.

Freiwilligenarbeit ist eine davon. Angebote gibt es in fast allen Ländern der Welt. Sie ist umstritten und wird oft als sinnlos bezeichnet. Ich bin da anderer Meinung und kann sie euch sehr ans Herz legen. Solange ihr nicht mit dem Ziel kommt, Menschen in armen Ländern zu helfen. Freiwilligenarbeit macht ihr eher für euch selbst. Ihr lernt ein Land von einer ganz anderen, völlig untouristischen Seite kennen. Ihr lebst das Leben der Einheimischen mit und gewöhnt euch an sehr einfache Verhältnisse. Ihr lernt die Sprache und führt Gespräche mit Einheimischen, die sich erst nach längerer Zeit entwickeln und die ihr als Reisende nicht führt. Die Arbeit, die ihr macht, ist eher ein Mittel, um sich kennenzulernen.

Ich selbst habe in Mexiko City geholfen, Häuser zu bauen, in Thailand Elefanten gewaschen, in Togo an einem Unterrichtsprojekt teilgenommen, mitten im mexikanischen Urwald versucht, Ökotourismus mit aufzubauen und in Kenia an einer Klosterschule ausgeholfen.

Falls du also vorhast,

– im neuen Jahr deinen Job zu schmeißen und dein Leben neu zu gestalten,

– nach dem Abi ins Ausland zu gehen

– oder du eine Pause vom Studium und neue Ideen brauchst;

hier ein paar Möglichkeiten.

Da der Artikel sehr lang wurde, teile ich ihn auf in:

– Teil 1: Ohne Geld um die Welt mit Freiwilligenarbeit (heute)

– Teil 2: Ohne Geld um die Welt – Reisen

– Teil 3: Geld verdienen auf Reisen

1. Weltwärts:

Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst. Die Projekte dauern meist ein Jahr und werden fast vollständig finanziert, nur einen kleinen Teil musst du selbst durch Spenden aufbringen. Klick dich mal durch die Datenbank, es gibt ganz unterschiedliche Projekte auf allen Kontinenten.

Bedingungen: zwischen 18 und 28 Jahren. Bereitschaft, für das eigene Projekt Spenden zu sammeln

Vorteile: eine sehr großzügige finanzielle Förderung

Nachteile: Wie sinnvoll es ist, als ungelernte Kraft in einem entwicklungspolitischen Projekt mitzuarbeiten, darüber lässt sich streiten. Oft wird argumentiert, dass du als kostenlose Arbeitskraft aus dem Ausland den Einheimischen ihren Job wegnimmst. Den Fall habe ich nie erlebt, denn meist ist sowieso kein Geld da, um bezahlte Arbeitsplätze für Einheimische zu schaffen. Manchmal werden dir eher Verlegenheitsarbeiten zugeteilt, weil du für die eigentliche Tätigkeit nicht ausgebildet bist. In den Gastland bezahlt niemand für dich, deshalb nehmen manche Organisationen dich vielleicht erstmal an, ohne sich im Detail Gedanken gemacht zu haben, was deine Aufgabe wird. Du solltest dir also vorher immer gut überlegen, warum du ein Projekt machen willst und wie du dich sinnvoll einbringen kannst.

2. Europäischer Freiwilligendienst:

Im Prinzip wie weltwärts, aber innerhalb Europas und weniger mit Fokus auf Entwicklungszusammenarbeit. Du arbeitest in gemeinnützigen Projekten und bekommst alle Kosten finanziert, sogar Taschengeld und einen Sprachkurs zur Vorbereitung auf das Projekt. Anders als bei Weltwärts musst du hier auch nicht selbst Spenden sammeln (Details können je nach Organisation variieren). Die Datenbank bietet einen guten Überblick, die Projekte dauern von 2 Monaten bis zu einem Jahr. “Du kannst in einem Kinderheim arbeiten, in einem Nationalpark, in einem Flüchtlingsprojekt, in einer Zirkusschule, oder, oder, oder… EFD-Projekte sind zu sozialen, ökologischen, kulturellen Themen möglich.” (www.go4europe.de)

Bedingungen: Zwischen 17 und 30 Jahren.

Vorteile: komplett finanziert, Fokus auf kulturellem Austausch

Nachteile: ähnlich wie bei Weltwärts, manchmal wirst du vielleicht nicht so gebraucht wie andere, bezahlte Kräfte

3. Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland: 

Auch hier werden alle Kosten übernommen. Es gibt es keine zentrale Bewerbung und du musst dich bei einem der Träger bewerben, z.B. kulturweit, dem Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts. Es geht hier nicht immer nur um soziale Arbeit, du kannst z.B. auch eigene künstlerische Projekte umsetzen, ein Literaturfestival organisieren, einen Film drehen (klick dich mal durch die Erfahrungsberichte).

Bedingungen: 6 bis 12 Monate Zeit, 18 bis 26 Jahre, Abitur oder Abschluss und abgeschlossene Berufsausbildung

Vorteile und Nachteile siehe Weltwärts und EFD

4. WWOOFing:

Steht für Worldwide Opportunities on Organic Farms. Du arbeitest für Kost und Logis auf einer ökologischen Farm, die du in einem Onlineverzeichnis findest. Du zahlst eine Anmeldegebühr (je nach Land bis 56 Euro) und kannst danach alle Farmen anschreiben. Die Anfahrt zahlst du selbst, also informier dich vorher, wieviel sie kosten würde (Farmen sind oft abgelegen und nur per Auto erreichbar).

Bedingungen: mindestens 18 Jahre, körperlich fit

Vorteile: Du musst nicht weit in Voraus planen und kannst Farmen auch spontan anschreiben. Im Gegensatz zu bezahlten Freiwilligenprojekten kannst du hier sicher sein, dass deine Arbeit wirklich gebraucht wird, sonst würden dich die Farmen nicht einladen.

Nachteile: Eigentlich soll deine Arbeitszeit pro Tag zwischen 4 und 6 Stunden liegen. Allerdings kann es vorkommen, dass mehr erwartet wird und ich habe von einigen Freiwilligen gehört, die sich ausgenutzt fühlten. Farmarbeit ist eigentlich immer schwere körperliche Arbeit, da sind 6 Stunden gar nicht wenig. Farmen sind außerdem oft mitten im Nichts und gerade in flächenmäßig großen Ländern wie Australien kann es schwierig werden, die nächste große Stadt zu erreichen. Überleg dir vorher, ob ruhiges Landleben das ist, was du willst.

5. Betreuer von Freiwilligenprojekten

Kurzfristige Freiwilligenprojekte außerhalb Europas kosten Geld. Allerdings nicht, wenn du der Gruppenleiter bist. Kirchliche Organisation wie die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste suchen immer wieder Leute, die schon viel Auslandserfahrung haben und Freiwilligenarbeit betreuen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob man gläubig oder in der Kirche ist. Alle Teilnehmer über 18 und die Gruppen sind klein (4-12 Personen), ist also keine Kinderbetreuung. Vor allem deshalb nicht, weil die Teilnehmer dieser Projekte viel Verantwortungsbewusstsein haben und nicht in Partyurlaub fahren. Ziel dieser Projekte ist ein kultureller Austausch abseits des Massentourismus, ein gegenseitiges Kennenlernen, keine Entwicklungszusammenarbeit.

Bedingungen: Es gibt ein Auswahlseminar und (wenn du ausgesucht wirst) eine Schulung. Mindestalter 20 Jahre.

Vorteile: Du hast keine Ausgaben und lernst ein Land trotzdem von einer ganz untouristischen Seite kennen. Die Projekte dauern 2 bis 4 Wochen und finden weltweit statt.

Nachteile: Du bist für Reiseorganisation und Ausgaben der ganzen Gruppe verantwortlich. Du musst eine Abrechnung einreichen und Berichte für Organisation und Ministerium schreiben, denn die Projekte werden mit verschiedenen Geldern gefördert. Du musst dich oft weit im Voraus verpflichten.

6. Workaway und Helpx

Beides Plattformen, auf denen du alle möglichen Arten von Freiwilligenarbeit findest, für die dir Kost und Logis geboten wird. Du arbeitest in der Regel 4 bis 5 Stunden am Tag, die Anreise zahlst du selbst. Manchmal findet man hier wirklich auch Jobs, die man selbst nicht als Arbeit bezeichnen würde, ich selbst hab nach dem Abi mal überlegt, nach Island zu gehen und auf einem Islandpferdehof zu arbeiten. Andere Arbeiten würde ich eher unattraktiv finden, Häuser renovieren zum Beispiel. Aber wenn du dafür gratis in deiner Traumstadt wohnen kannst, warum nicht. Bei Planet Backpack gibt es sehr hilfreiche Tipps, worauf es bei Workaway ankommt.

Bedingungen: Anmeldegebühr von 22 Euro (Workaway), keine Altersbegrenzung

Vorteile und Nachteile siehe WWOOFing

 

Gibt dir das ein paar erste Ideen? Es gibt noch viele weitere Freiwilligenarbeitsoptionen, die hier den Rahmen sprengen würden. Wenn du dir nicht sicher bist, was am besten zu dir passt, probier mal den Online-Auslandsberater aus.

Eine gute Übersicht bietet auch die Seite Freiwilligenarbeit.de.

Anne von Going Vagabond hat auch noch einen sehr empfehlenswerten Artikel zu Freiwilligenarbeit geschrieben.

Zu guter Letzt das Wichtigste: Freiwilligenarbeit kostet zwar kein Geld, erfordert aber immer irgendeine Art von Gegenleistung. Mach dir vorher bewusst, dass du viel Zeit und Arbeit in dein Projekt investieren wirst. Würde dir das auch über längere Zeit Spaß machen? Oder ist dir deine Unabhängigkeit wichtiger? Vielleicht investierst du die Zeit lieber länger in deinen deutschen Job und hast dann genug Geld, um eine Reise zu bezahlen, die du selbst gestaltest?

Wenn Freiwilligenarbeit nicht dein Ding ist, schreibe ich nächste Woche, wie du sonst noch ohne Geld die Welt erkunden kannst und wie du auf Reisen Geld verdienst.

Comments

  1. Hej,
    eine wirklich tolle Auflistung verschiedener Organisationen, die es einen ermöglichen, die Welt auf eine ganz Art zu entdecken – auch wenn das jetzt alterstechnisch nicht mehr für mich passt…
    Ich bin gespannt auf deinen nächsten Artikel.
    Grüße Heike

    1. Author

      Danke, Heike! Theoretisch wären Punkt 4, 5 und 6 in jedem Alter möglich, falls du dir´s noch überlegst :)

  2. Hallo und vielen Dank für diesen Artikel!

    Ich bin mit dir einer Meinung, dass Freiwilligenarbeit eine tolle Sache ist, um die Welt zu entdecken. Und ich finde, dass man den Nutzen von Freiwilligenarbeit für die Projekte sehr viel positiver sehen darf. Laut einer amerikanischen Studie http://www.wegweiser-freiwilligenarbeit.com/freiwilligenarbeit-kritik/trotz-kritik-ngos-wollen-freiwillige/ meinen 94.2% der befragteb Non-Profit-Organisationen , dass es sich lohnt, westliche Freiwillige aufzunehmen. Man darf allerdings nicht meinen, dass man mit ein paar Wochen oder sogar auch ein paar Monaten Freiwilligenarbeit die Welt retten kann. Die positivsten Ergebnisse für alle Beteiligten kommen dann zu Stande, wenn man nicht mit dem Satz “Ich bin hier um zu helfen.” im Projekt ankommt, sondern mit der Einstellung “Ich bin hier, um zu lernen, wie ich auch in Zukunft helfen kann.” Dann kann Freiwilligenarbeit sowohl den Freiwilligen als auch den Projekten sehr viel bringen.

    Außerdem sollte man glaube ich bei den geregelten Freiwilligendiensten auch erwähnen, dass es einen langen Bewerbungsprozess gibt. Das impliziert zum einen, dass man sich nicht (wie bei einer Reise) einfach aussuchen kann, wo man hin will, sondern man nur dahin kann, wo gerade Stellen ausgeschrieben werden, und zum anderen, dass man sich einem langwierigen Bewerbungsprozess unterziehen muss, der spontane Entscheidungen sehr schwierig macht.

    Bin auf die nächsten Artikel gespannt!

    1. Author

      Hallo Frank, danke für deine Sicht, das ist eine schöne Ergänzung

  3. Hallo Caroline,

    Ich finde Freiwilligenarbeit auch eine super Sache! Danke für die vielen Anregungen. Gerade WOOFing kannte ich schon und möchte diese Verzeichnis mal in Anspruch nehmen. Nach dem Studium dann :)

    Mein Input zu Freiwilligenarbeit: Super, solange es nicht Kurzzeitaufenthalte sind. Freiwillige müssen immer von qualifizierten Arbeitern eingewiesen werden. Wenn jede Woche andere Freiwillige kommen dann können diese Menschen gar nicht richtig arbeiten. Und gerade wenn man Freiwilligenarbeit mit Kindern macht finde ich Kurzzeitaufenthalte von weniger als einem Monat sinnlos, bzw. können sogar einen negativen Effekt haben. Psychologisch gesehen ist es glaube ich ziemlich fatal wenn sich das Betreuungspersonal ständig ändern.
    Aber das betrifft dann wohl eher das Voluntourism, was ja etwas anderes ist.

    In 6 Wochen geht es auch für mich los, nach Nicaragua. Ich mache zwar keine Freiwilligenarbeit, aber ein unbezahltes Praktikum bei der UCA Tierra y Agua. Das ist ein Verein aus verschiedenen kleinen Dörfern rund um Granada, die gemeinsam Versuchen ihre Lebensbedingunen zu verbessern. In dem Sinne versuchen sie durch Tourismus ein zweites Einkommen zu erwirtschaften. Ich bin dann da um bei der Tourismusentwicklung zu helfen. Was da glaube ich ganz wichtig ist, ist nicht mit der Einstellung dorthin zu gehen “Ich bin die gebildete Europäerin und bringe den Latinos was bei über Tourismus bei”, sondern eher “die Nicaraguaner bringen mir bei wie der Community Tourismus in ihrem Land läuft und Ich lerne wie ich mein Wissen anwenden kann in der Praxis”

    Fazit: mit der richtigen Einstellung und dem richtigen Projekt für Freiwilligenarbeit ist das eigentlich die sinnvollste Art ein anderes Land und eine neue Kultur kennenzulernen.

    Auch ich freue mich schon über den nächsten Artikel!

    1. Author

      Hallo Doro, das klingt nach einem wunderbaren Projekt, dein Praktikum! Und ich glaube, du gehst da genau mit der richtigen Einstellung ran. Danke für deine Ergänzungen, ich wünsche dir eine gute Zeit in Nicaragua und viele neue Begegnungen!

  4. Pingback: Ohne Geld um die Welt - Teil 2: Reisen - Shave the whales Reiseblog

  5. Hallo Caroline,

    vielen Dank für diesen sehr hilfreichen Post zum ja noch recht unbekannten Trend, nach dem Abitur bzw. als Gap Year eine Zeit lang Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten. Wir von der INITIATIVE auslandszeit versuchen ja schon seit langem, Wege ins Ausland aufzuzeigen, die (noch) nicht so bekannt sind wie etwa Work and Travel oder Au Pair – Artikel wie deiner helfen hier sehr, diese überaus sinnvolle Möglichkeit einer Auslandszeit auch bei den kommenden Schulabgängern bekannter zu machen. Welche Möglichkeiten Freiwilligenarbeit bietet, welche Voraussetzungen (häufig) hierzu gelten und worauf man bei der Auswahl des für sich passenden Freiwilligenprojekts achten sollte, haben wir in unserem Freiwilligenabeit-Guide unter http://www.freiwilligenarbeit.de/freiwilligendienst-freiwilligenarbeit.html zusammengefasst und wir hoffen, dass dies für all diejenigen, die durch deinen Artikel ebenfalls Interesse an Volunteering gefunden haben, eine Zusammenstellung hilfreicher Infos auf dem Weg zum Volunteer ist. Freu mich schon auf deinen nächsten Artikel zum Thema “Ohne Geld die Welt bereisen”, bis vielleicht im März wieder auf der ITB,
    Frank

    1. Author

      Hallo Frank! Super Seite, danke! Ich hatte ich auch im Text schonmal verlinkt, hab´s jetzt nochmal unten drunter geschrieben :)

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  10. Toller Artikel, der dem ein oder anderen sicherlich eine große Hilfe sein wird, denn nach der Schule denken viele darüber nach, die Welt zu erkunden, aber scheitern oftmals daran, dies auch tatsächlich durchzusetzen, weil die Ideen dazu fehlen. Ein Artikel wie dieser hier hilft da ganz sicher dem ein oder anderen ein ganzes Stück weiter.

  11. Hallo Caroline,

    auch ich bedanke mich für deinen Artikel. Ich hatte kürzlich an einem Schüleraustausch teilgenommen und bin nun Feuer und Flamme für weitere Auslandsaufenthalte nach meinem Abitur. Ich habe lange Zeit Work and Travel erwägt, aber die hohen Kosten schrecken mich schon ab. Ich denke Freiwilligenarbeit kann eine Alternative für mich sein. Allerdings habe ich schon ein wenig Bedenken wegen der Bindungen vor Ort. Schöne Programme, die aber etwas kosten habe ich hier gefunden. https://www.stepin.de/freiwilligenarbeit/ Kannst du weitere Anbieter empfehlen? Mir ist Sicherheit schon wichtig.

    LG
    Maren

    1. Author

      Hallo Maren,

      ich bin immer einfach ohne Anbieter losgefahren und hab´s nie bereut, daher kenne ich keine, die ich aus eigener Erfahrung empfehlen könnte.

      LG Caroline

  12. Informativer Beitrag! Ich selber habe Freiwilligenarbeit in Ghana geleistet, zuerst mit einer Deutschen, kommerziellen Organisation und danach mit einer Lokalen NGO. Es ist halt so, dass wenn man es über eine kommerzielle Organisation macht, man es mehr für einen selber als für die Menschen tut. Das heisst die Hilfe kommt eher an, wenn man bei einer lokalen NGO arbeitet, welche einem wirklich brauchen kann. Habe einen Beitrag auf meinem Blog geschrieben, für alle, welche planen in Ghana Freiwilligenarbeit zu leisten: http://www.reisegeek.de/freiwilligenarbeit-in-ghana/

    Lieber Gruss, Arjuna

  13. Liebe Carolina,

    kannst du mir verraten wo du in Asien Elefanten gewaschen hast? Ich suche schon seit längerem nach Projekten, bei denen ich mit Elefanten zusammen arbeiten kann, jedoch muss ich für diese Art von freiwilligenarbeit oft 2500€ monatlich bezhalen, was ich nicht einsehe.

    Ich werde mich auf jeden Fall mal bei deinen vorgeschlagenen Seiten umgucken und hoffe, dass ich etwas schönes finde.

    Danke für diesen tollen Beitrag!

    Liebe Grüße,
    Christin

    1. Author

      Liebe Christin,
      die Organisation hieß Wildlife Friends of Thailand (müsstest du bei Google ganz schnell finden). Ich musste damals auch Geld bezahlen, aber nicht so viel und es wurde für die Tiere verwendet…
      Liebe Grüße, Caroline

  14. Hallo Caroline,
    ich habe auch vor nächstes Jahr Freiwilligenarbeit zu leisten. Dabei suche ich allerdings ein/e Programm/Organisation bei der man nicht nur an einer Stelle eingesetzt wird, sondern durch das Land oder den Kontinent reist und an verschiedenen Einsatzstellen tätig ist. Kennst du da zufällig etwas Vergleichbares?
    Liebe Grüße
    Jona

  15. Guter Artikel, aber leider finde ich unter freiwilligenarbeit.de z.B nur Arbeit für viel Geld. D.H. man muss noch viel bezahlen (außer dem Flug) dafür, dass man dann dort arbeitet….kostenloses mit Tieren z.B. habe ich überhaupt nicht gefunden. Irgendeinen Tipp vielleicht?
    Danke

    1. Author

      Leider nein, Projekte mit Tieren, die man nicht bezahlen muss, kenne ich nicht.
      Viele Grüße,
      Caroline

  16. Hallo zusammen,

    erstmal muss ich sagen finde ich die Seite gar nicht so schlecht im Verhältnis zu dem was google einem sonst ausspuckt.

    Allerdings finde ich es echt erstaunlich das es so extrem schwer zu sein scheint eine Möglichkeit führ ehrenamtliche Arbeit im Ausland zu finden, wenn man absolut flexibel ist und sogar bereit ist, das Projekt finanziell zu unterstützen.

    12 Jahre war ich als Bankkaufmann tätig, im internationalen Wertpapierhandel, Devisenhandel, etc.. Im Grossen und ganzen allem was mit der Börse zu tun hat. Sicherlich bin ich leider kein Ingenieur für Brunnenbau, aber spreche fliessend Englisch und teilweise Französich.

    Selbstständiges Arbeiten, Führungsqualitäten und eine komplexe Denkweise sind gegeben.

    Kann es da so schwer sein eine Hilfsorganisation zu finden, von der ich nicht wirklich viel erwarte!? Ich würde, wie gesagt, finanziell das Projekt unterstützen und meine Arbeit ehrenamtlich einbringen, dafür bedarf es lediglich eines Schlaf- und Waschplatzes und die Möglichkeit mich mit Lebensmitteln zu versorgen.

    Falls jemand dies liest und Ansprechpartner hat, dann wäre ich über eine Kontaktaufnahme sehr dankbar.

    Vielen Dank vorab.

    Viele Grüsse.

    Tobias Kretschmer

  17. Hallo erneut,

    was ich leider vergessen habe ist meine Handynummer 01578-9353443

    Nochmals viele Grüsse

    Tobias Kretschmer

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